06.09.2021

Open-Air-Kino am 8.September, 19:00 Uhr: „1984“

"1984" von George Orwell kann wohl mit Fug und Recht als Prototyp aller Dystopien des an Zukunftsvisionen nicht armen 20. Jahrhunderts bezeichnet werden. 1948 erstmals erschienen (der Legende nach ist der Titel ein bewusst eingesetzter Zahlendreher des Erscheinungsjahres), schien das düstere Szenario eines totalitären Überwachungsstaates unter dem Eindruck des heraufziehenden Kalten Krieges beunruhigend nah zu sein. So hinterließ der Roman tiefe Spuren im kollektiven Bewusstsein, und zahlreiche von Orwells prägnanten Wortschöpfungen und Slogans wie "Big Brother is watching you" fanden ihren Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch. Doch Orwells Aussagen erschöpften sich eben nicht in einem Kommentar zum Ost-West-Konflikt, weshalb sein Roman auch heute noch ebenso relevant ist wie Michael Radfords Verfilmung aus dem Jahr, in dem die Handlung angelegt ist. 

1984: Drei riesige Staatenblöcke haben die Welt unter einander aufgeteilt: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die einen ewigen Krieg gegeneinander führen. Winston Smith (John Hurt), ein Bürger Ozeaniens, lebt in dem, was nach Jahrzehnten des Krieges und der Armut von London noch übrig geblieben ist. Ozeaniens Gesellschaft befindet sich rettungslos im Würgegriff der Partei des Großen Bruders: Rund um die Uhr stehen die Bürger unter der Beobachtung durch Teleschirme, um die geforderte Loyalität zum Staat und seiner Ideologie zu gewährleisten. Schon die kleinste Abweichung von der offiziellen Linie gilt als Gedankenverbrechen, dem die Gedankenpolizei gnadenlos nachjagt. Ein solches Gedankenverbrechen begeht Winston Smith gleich zu Beginn, als er anfängt ein Tagebuch zu führen, in dem er seiner Ablehnung des Systems Ausdruck gibt. Etwa zur gleichen Zeit nimmt die scheinbar stramme Parteigängerin Julia (Suzanna Hamilton) mit ihm Kontakt auf, die dem Staat insgeheim selbst kritisch gegenüber steht. Sie beginnen eine Liebesbeziehung.

(Filmstarts.de)

https://www.filmstarts.de/kritiken/1791/kritik.html

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