10.10.2016

Football Pride Week:
 Fanprojekt FSV Frankfurt wird Vollmitglied bei #QFF


Während der Football Pride Week vom 5.-9.Oktober in Berlin wurde das FSV Fanprojekt als erstes deutsches Fanprojekt von der Vollversammlung der QFF - Queer Football Fanclubs als Vollmitglied aufgenommen.

"Beim FSV Frankfurt 1899 gibt es keinen eigenen schwul-lesbischen Fanclub, da unsere Fans in Ihren jeweiligen Clubs voll integriert und akzeptiert sind. Probleme oder Vorfälle mit offensiver Homophobie gibt es in unserer Fanszene zum Glück nicht", so Peter Heering, der das FSV Fanprojekt auf der Vollversammlung vorstellte.

"Wir möchten daher als Fanprojekt bei QFF Mitglied werden, um unseren LGBTIQ Fans beim FSV die Möglichkeit einzuräumen sich mit anderen Fanszenen zu vernetzen und auszutauschen. Auch stehen wir als Ansprechpartner für LGBTIQ Themen unseren Fans, aber auch bei Bedarf dem Verein, zur Verfügung."

Neben der Vollversammlung von QFF gab es während der Football Pride Week, die in Kooperation mit Fussballfans gegen Homophobie organisiert wurde, an den anderen Tagen noch zahlreiche, weitere Workshops:
In Impulsreferaten der KoFaS (Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit) wurde z.B. der Zusammenhang von Sexismus und Homophobie aufgezeigt und analysiert.

Weiterhin wurde gemeinsam mit der KOS (Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj) Problemstellungen und Lösungsansätze erarbeitet wie die Fanbeauftragten der Vereine, Funktionäre von Verbänden und Fanprojekte gemeinsam mit den Fans präventiv aktiv werden können.

Während des internationalen Tages der fünftägigen Konferenz, der von Football Supporters Europe (FSE) gestaltet wurde, diskutierten die Teilnehmer gemeinsam mit Vertretern der UEFA und Amnesty International Strategien und Maßnahmen während der WM2018 in Russland und der WM2022 in Katar, wo Homosexualität strafbar ist bzw. von staatlichen Stellen unterdrückt wird.


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