30.10.2016

Veranstaltungshinweis: Ausgrenzung und Selbstbehauptung des jüdischen Sports in Frankfurt

Wir möchten Euch gerne auf eine spannende und interessante Veranstaltung des Sportkreises Frankfurt hinweisen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Spuren des Sports in Frankfurt" berichtet Helga Roos vom Sportkreis Frankfurt über "Ausgrenzung und Selbstbehauptung des Jüdischen Sports".

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 2.November um 18:30 Uhr im Eintrachtmuseeum bei der Haupttribüne des Waldstadions (Commerzbank Arena) statt.

Der Vortrag  zeigt den Ausschluss der jüdischen Sportlerinnen und Sportler aus den paritätischen Vereinen und dem gesellschaftlichen Leben durch die nationalsozialistische Politik und deren Umsetzung durch die Sportverbände und Vereine ab 1933 auf. Dies insbesondere mit dem Blick auf die Olympischen Spiele 1936.

Auch in Frankfurt wurden die jüdischen Sportvereine gezwungenermaßen mehr und mehr Zufluchtsstätte für Sportlerinnen und Sportler wie für die jüdische Bevölkerung generell, deren öffentliche Präsenz kontinuierlich beschnitten wurde.

Der Vortrag stellt unter Einbeziehung neuer Forschungsergebnisse die ungeheure Leistung der Vereine dar, Sportstätten zu erkämpfen, eine breite Palette von Sportarten aufzubauen, bis hin zur Organisierung internationaler Spiele und Wettkämpfe. Erinnert wird an die Protagonisten, Sportlerinnen und Sportler, Funktionäre, Journalist*innen – Enteignete, ermordete, überlebende Frankfurter Mitbürgerinnen und Mitbürger.


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